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Faszientraining bei Cellulite


Unschöne Dellen und eine eher Orangen ähnliche Beschaffenheit der Kehrseite – das ist für die meisten Menschen der Inbegriff von Cellulite. Was ist Cellulite eigentlich genau? Und kann Faszientraining bei Cellulite wirklich helfen? Wenn ja, wie funktioniert das und brauche ich zum Faszientraining bei Cellulite eine Faszienrolle? Dies und vieles mehr erfahren Sie in dem folgenden Artikel.


Was ist eigentlich Cellulite?

Faszientraining bei Cellulite

Erst einmal die ernüchternde und zugleich sehr beruhigende Information vorweg: Nur zwischen 15 und 20 % der weiblichen Wesen haben sie nicht. Alle anderen sind in irgendeinem Stadium von der Bindegewebsschwäche betroffen. Und trotzdem gilt Cellulite als Schönheitsmakel. Dabei hat sich die Natur etwas dabei gedacht: Frauen kriegen Kinder. Diese müssen während der Schwangerschaft versorgt werden. Und weil früher eben nicht an jeder Ecke Essen und Trinken verfügbar war, musste der Körper Nährstoffe und Fette ausreichend speichern können, um den Nachwuchs zu sichern.

Zu dem Zweck sind die Kollagenfasern des Bindegewebes bei Frauen parallel angeordnet und nicht wie bei Männern in einer Art Rautenraster. So können die Fettzellen größer werden, also mehr speichern und gleichzeitig ist das Gewebe schön weich und dehnbar.

Und nicht nur die Schwangerschaftsoption begünstigt bei Frauen die Entstehung von Cellulite. Auch die Abnahme der Kollagenfasern ab dem 25. Lebensjahr trägt zur Bildung von Dellen und Co bei. Hormonelle Veränderungen nach der Menopause setzten dem Ganzen meist die Krone auf. Zudem tragen Übergewicht und Bewegungsmangel zur Orangenhaut bei.

Der Mediziner beschriebt mit Cellulite ein Hauterscheinungsbild gezeichnet von Dellen, vergrößerten Poren und Verhärtungen. Bei einigen Frauen wird Cellulite nur durch den Kneiftest sichtbar.


Wie aber kann Frau dem Makel zu Leibe rücken?

Faszientraining bei Cellulite ist hilfreich. Die Medizin erkennt die Faszien mittlerweile als größtes Sinnesorgan unseres Körpers an. Sie sind dafür zuständig, alle Gelenke, Fasern, Muskeln und Knochen zusammenzuhalten. Zwischen ihnen hindurch fließt die Lymphflüssigkeit. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, müssen Sie wissen, dass diese Lymphe dafür sorgt, dass Abfallstoffe aus den Zellen abtransportiert werden und neue Nährstoffe zu den Zellen gebracht werden.

Verkleben die Faszien, kommt es zu einem Lymphstau und die Zellen sind unterversorgt. Gleichzeitig können Giftstoffe und Fette nicht abtransportiert werden. Übrigens steuert das Befinden die Spannung der Faszien; Verspannungen können also ebenfalls zum Lymphstau führen und so Cellulite begünstigen.

Zwischenfazit: Die Faszien müssen geschmeidig gehalten werden, damit Cellulite weniger Chancen hat.

Faszientraining bei Cellulite: Was passiert dabei?

Hinter diesem speziellen Training verbirgt sich eine Massagetechnik. Sie sorgt dafür, dass das Bindegewebe bis in die Tiefe des Unterhautfettgewebes massiert wird. Dadurch wird Wasser aus dem Bindegewebe gepresst. Dieses saugt sich danach wieder voll. So wird der Austausch von Abfallprodukten und Nährstoffen wieder aktiviert. Die Zellen können sich regenerieren. Außerdem werden die Faszien damit gedehnt.

Gleichzeitig wird durch die Nährstoffzufuhr auch die Produktion von Kollagenfasern angeregt. Sie sind für ein glattes und junges Erscheinungsbild der Haut entscheidend verantwortlich. Sie speichern Wasser und kein Fett. Gestrafftes Bindegewebe lässt weniger Platz für Fettzellen. Vielmehr können die Fettzellen nicht so stark anwachsen. Die Dellen werden also nicht so ausgeprägt.


Wie funktioniert das Faszientraining bei Cellulite?

Mit einer speziellen Faszienrolle wird über die Rückseite der Beine und des Pos gerollt. Dabei wird ein gewisser Druck ausgeübt. Diese Prozedur kann ganz schon schmerzhaft sein. Vor allem dann, wenn die Faszien stark verklebt sind. Bis aber eine messbare Veränderung des Bindegewebes durch Faszientraining bei Cellulite eintritt, können bis zu 300 Tage vergehen. Außerdem muss das Faszientraining bei Cellulite mit mehr Druck und vor allem schneller ausgeführt werden, als es eigentlich würde; wenn nur die Anregung des Lymphflusses anvisiert wird.

Weiter muss das Faszientraining bei Cellulite wirklich regelmäßig durchgeführt werden. Dazu kann Frau entweder im Fitnessstudio spezielle Kurse wählen, zu einer Massagepraxis gehen oder aber: ganz „do-it-yourself“ zu Hause an der Cellulite arbeiten.

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Reicht Faszientraining bei Cellulite aus?

Nein. Leider nicht! Zwar unterstützt das Faszientraining bei Cellulite die Stärkung des Bindegewebes, aber ein Wundermittel ist diese Technik auch nicht. Gleichzeitig muss viel Sport getrieben werden und auch die Ernährung sollte entsprechend gesund sein. Wer täglich sein Faszientraining abhält und sich Unmengen Fast Food einverleibt, der wird wohl keinen Erfolg haben.

Aber wenn alle Faktoren sinnvoll zusammenspielen, ist das Faszientraining hervorragend geeignet.

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